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Spiele der Olympiade in London


Olympische Sommerspiele 1908
Die Olympischen Sommerspiele 1908 (offiziell Spiele der IV. Olympiade genannt) fanden vom 27. April bis zum 31. Oktober 1908 in der britischen Hauptstadt London statt. Die Wettkämpfe wurden parallel zur Franco-British Exhibition ausgetragen, einer zur Festigung der Entente Cordiale zwischen dem Vereinigten Königreich und Frankreich organisierten Messe. Die Spiele in London fanden eine grosse Beachtung, da mehr als zwei Drittel aller Wettkämpfe auf zwei Wochen im Juli und auf eine einzige Wettkampfstätte konzentriert waren.
Neben diesen eigentlichen Sommerspielen gab es drei weitere Veranstaltungsphasen. Die Frühjahrsspiele von Ende April bis Mitte Juni umfassten vier Ballsportarten. Von Ende Juli bis Ende August folgten die nautischen Spiele mit Wassersportarten an Aussenstandorten. Den Abschluss bildeten in der zweiten Oktoberhälfte die Winterspiele mit Sportarten, die in Grossbritannien traditionell hauptsächlich in der kühleren Jahreshälfte betrieben werden (Boxen und verschiedene Ballsportarten). Da eine Halle zur Verfügung stand, in der künstlich Eis erzeugt werden konnte, war es erstmals möglich, Wettkämpfe in einer Wintersportart auszutragen, im Eiskunstlauf.
Als einziger Athlet aus der Schweiz beteiligte sich Julius Wagner und erreichte im Hammerwerfen einem Platz zwischen 10 und 19.
Es wurden keine Briefmarken herausgegeben. Als Stempel wurde derjenige der Franco-British Exhibition verwendet. Am 25. Juli 1908 fanden die Wettkämpfe in den Disziplinen Radfahren, Schwimmen und Ringen statt.


Olympische Sommerspiele 1948
Die Olympischen Sommerspiele 1948 (offiziell Spiele der XIV. Olympiade genannt) wurden vom 29. Juli bis zum 14. August 1948 in London durchgeführt. König Georg VI eröffnete die Spiele der XIV. Olympiade. Trotz nachkriegszeitlicher Not nahmen mehr Sportler, Sportlerinnen (4.104, davon 390 Frauen) und Nationen (59) teil als bei allen vorausgegangenen Olympischen Spielen. Deutschland und Japan erhielten aufgrund der Taten im Zweiten Weltkrieg keine Einladungen. Die UdSSR sagte ab. Das Fernsehen übertrug den olympischen Sport erstmals in die Wohnzimmer. In Großbritannien gab es damals rund 80‘000 Fernsehgeräte, etwa eine halbe Million Menschen sollen zugeschaut haben.
Die Schweizer (Schweizerinnen waren keine an Start) kämpften sehr erfolgreich und eroberten 5 Gold-, 10 Silber- und 5 Bronze-Medaillen.
Die königliche Post brachte 4 Briefmarken zum Anlass der olympischen Spiele heraus. Der Wert zu 1 Shilling wurde durch Edmund Dulac entworfen.


Olympische Sommerspiele 2012
Die Olympischen Sommerspiele 2012 (offiziell Spiele der XXX. Olympiade genannt) werden vom 27. Juli bis 12. August 2012 in London stattfinden. Die Wahl des Austragungsortes erfolgte am 6. Juli 2005 im Rahmen der 117. Session des Internationalen Olympischen Komitees in Singapur. Die Kandidatur Londons, die von Sebastian Coe angeführt wurde, setzte sich dabei gegen Paris, Madrid, New York und Moskau durch. Nach 1908 und 1948 wird die Hauptstadt des Vereinigten Königreichs von Grossbritannien und Nordirland somit bereits zum dritten Mal Gastgeber Olympischer Spiele sein. Es werden 205 Nationen mit ca. 10.500 Athleten in 302 Wettbewerben in 26 Sportarten an den Start gehen.
Bereits im Vorfeld wurden von 2009 und 2011 drei 10er-Serien mit Briefmarken von Sportarten herausgegeben, um für die Olympiade zu werden. Vor den olympischen Spielen erschien eine 4-er Serie, die auf originelle Art Sport und London verbindet.
Als Besonderheit erhält jeder britische Goldmedaillen-Gewinner am Tag nach seinem Sieg eine goldene Briefmarke. Wie diese aussehen wird, ist noch nicht bekannt, da bis jetzt die Königin die einzige lebende Person sein durfte, die auf Briefmarken erkennbar war.