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1935-2016


Münzen- und Briefmarkenbörse in Lausen

Sonntag, 2. Oktober 2016 von 9 bis 16 Uhr in der Mehrzweckhalle Stutz in Lausen
Die IG Erni Medaillen und der Briefmarkensammler-Verein Baselland laden zur Münzen- und Briefmarkenbörse nach Lausen ein. Sehenswert ist die Sonderausstellung von Tierplakaten von Friz Hug und Hans Erni. Stündlich werden Führungen durch die Ausstellung angeboten.
Erholen kann man sich im Börsenstübli bei einem guten Mittagessen und bei Kaffee mit selbst gebackenen Kuchen.



Monatsversammlung vom 17. Oktober 2016

Montag, 17. Oktober 2016, 20.00 Uhr, Restaurant Kaserne, Kantinenweg 6, Liestal
Wir eröffnen den Herbst mit einem Vortrag über die erste Briefmarke der Welt.

Martin Baumann - ONE PENNY black

Der Referent aus dem BSV Birseck gibt uns zuerst einen Überblick über die postgeschichtlichen Gegebenheiten, die zur Einführung der Briefmarke geführt haben. Anschliessend werden wir eingeführt in die Bestimmung der Druckplatten und der dazu notwendigen umfassenden Literatur.

Freuen wir uns auf das » Thema, das uns Einblick in die Zeit der ersten industriellen Revolution gibt.



Herzlich Willkommen !

80 Jahre BSVBL 1935-2015

Wir sind seit über 80 Jahren eine kompetente Anlaufstelle für Alle, die sich mit Philatelie und Briefmarkensammeln befassen.
Unsere Versammlungen finden am zweiten Montag im Monat um 20 Uhr im Restaurant Kaserne, Kantinenweg 6, in Liestal statt. Über die Themen gibt unser Jahresprogramm Auskunft.

Werden sie Miglied im Briefmarkensammler-Verein Baselland. Seit mehr als 80 Jahren vereinen wir Anfänger und fortgeschrittene Sammler und bringen sie weiter.

Schicken Sie uns ein E-Mail unter bu-maxsutter@bluewin.ch oder rufen Sie unseren Präsidenten an. 061 971 32 35.

» Die Geschichte hinter der Marke.



Wert-los ist nicht wertlos

Viele Marken lassen zwar einen Hinweis auf die Währungseinheit vermissen, sie enthalten jedoch die Wertangabe in Ziffern oder Worten, was durch den Weltpostverein auch von seinen Mitgliedern gefordert wird.
Aus früherer Zeit sind aber Marken bekannt, bei denen auf einen Werteindruck verzichtet wurde. Waren die Marken nur im Inland gültig, wie zum Beispiel bei den Zeitungsmarken oder gab es nur eine Marke für diesen Gültigkeitsbereich, konnte auf einen Wertangabe verzichtet werden.
Es gab auch mehrfach Marken, die im Auslandverkehr oder zwischen den Kolonien und dem Mutterland gültig waren und ohne Wertangabe geblieben sind. Bei diesen entschied die Druckfarbe über den Verkaufs- und Frankaturwert. Das war nur dann möglich, wenn im betreffenden Postgebiet die Tarifstruktur einfach war, so dass nur wenige verschiedenfarbige Marken notwendig waren.
In verschiedenen Ländern wird auch heute noch die Druckfarbe als Erkennungszeichen für den Verwendungszweck, Drucksache, Inland und Ausland, gemäss den ehemaligen Weisungen für die Farbverwendung des Weltpostvereins eingesetzt.

www.stampsx.com

Österreich - Zeitungsmarken
Die österreichischen Zeitungsmarken vom Typ Merkur trugen von 1851 bis 1880 keine Wertangabe, der Frankaturwert war nur anhand der Farbe der Marke erkennbar. Dadurch konnten sie sowohl in Österreich, als auch im Königreich Lombardo-Venetien das Teil von Österreich war, aber die italienische Silberwährung besass, verwendet werden. Entworfen hatte diese Marken, die den römischen Götterboten zeigen, der österreichische Kupferstecher Josef Axmann.
Gedruckt wurden die Marken auf zum Teil geripptem Maschinenpapier unterschiedlicher Stärke. Die Merkurmarken wurden nur in ganzen Bogen zu 80 Marken an die Zeitungsversender verkauft.
Zeitungen konnten damals zu ermässigtem Porto versandt werden:
0.6 Kreuzer beziehungsweise 3 Centesimi für eine Zeitung. Dafür wurde der blaue Merkur verwendet. 6 Kreuzer beziehungsweise 30 Centesimi für 10 Zeitungen. Dafür wurde der gelbe Merkur verwendet. 30 Kreuzer beziehungsweise 1.5 Lira für 50 Zeitungen. Dafür wurde der rosa Merkur verwendet.
Da der Versand von 50 Zeitungen an eine Adresse relativ selten war, wurde der rosa Merkur im Oktober 1852 abgewertet und gleichzeitig mit dem blauen Merkur für den Versand von einer einzelnen Zeitungen verwendet.
Beim gelben Merkur tauchten ebenfalls mehrere Probleme auf. Die Markenfarbe gelb erwies sich für die Verwendung auf Zeitungen als ungünstig gewählt. Das Markenbild war meist nur schlecht erkennbar. Ausserdem war es mit chemischen Mitteln leicht, zum Schaden der Post einen blauen in einen gelben Merkur zu verändern. 1856 entschloss man sich schliesslich zu einer Änderung der Farbe beim gelben Merkur. Die verbliebenden Restbestände des gelben Merkurs wurden ab März 1856, wie der rosa Merkur, für die Frankierung einer einzelnen Zeitung aufgebraucht.
Der neue, zinnoberrote Merkur mit einem Wert von 6 Kreuzer beziehungsweise 30 Centesimi war für 10 Zeitungen zu verwenden. Auf Grund mangelnder Nachfrage wurde diese Zeitungsmarke bereits am 31. Dezember 1858 für ungültig erklärt. Ein Aufbrauch fand auf Grund der niedrigen Auflage nicht statt.
Die Auflage beim blauen Merkur betrug 136.000.000 Stück. Vom zinnoberroten Merkur wurden 120.000 Stück gedruckt.
Die Marken waren bis zum Aufbrauch, längstens jedoch bis 31. Mai 1864, der zinnoberrote Merkur bis am 31. Dezember 1858, gültig.
Von den Merkur-Marken gibt es zahlreiche » Neudrucke und Fälschungen. Die Zeitungsmarken sind kein einfaches » Sammelgebiet.



Vor 100 Jahren

An der Westfront griffen am 29. September 1916 die Briten wie am vorhergehenden Tag mit starken Kräften zwischen der Ancre und Courcelette an. Nach wechselvollen Nahkämpfen wurden sie abgeschlagen. Sonst gab es nur kleine Teilvorstösse und Artilleriekampf, der sich nördlich der Somme und in einzelnen Abschnitten südlich des Flusses nachmittags verschärfte.
An der Ostfront dauerten die Kämpfe im Ludowagebiet an. Ausser der Abwehr eines russischen Vorstosses bei Wytoniec und Vorfeldkämpfen gab es keine besonderen Ereignisse.
An der italienischen Front hielt das italienische Geschütz- und Minenwerferfeuer auf der Karsthochfläche an und nahm nachmittags an Stärke zu.
Am Cimone konnten weitere sieben Italiener, darunter ein Offiziersaspirant, noch lebend geborgen werden.
An der rumänischen Front gingen die rumänische Nord- und 2. Armee im Görgenygebirge, aus der Linie Parajd-Oderhellen, Szekely-Udvarhely, und von Fogaras her zum Angriff über.
Die am 26. September eingeleitete Umfassungsschlacht von Hermannstadt, Nagy-Szeben, wurde durch deutsche und österreichisch-ungarische Truppen gegen starke Teile der 1. rumänischen Armee nach hartnäckigen Kämpfen gewonnen. Nach schweren blutigen Verlusten flüchteten die Reste der rumänischen Truppen in Auflösung in das unwegsame Bergland beiderseits des von österreichisch-ungarischen und deutschen Truppen im Rücken der Rumänen besetzten Roten Turm-Pass. Hier wurden sie von dem verheerenden Feuer deutscher Truppen empfangen. Der Entlastungsstoss der rumänischen 2. Armee kam zu spät.
Längs der Donau beschossen mehrere österreichisch-ungarische Monitore, von bulgarischer Artillerie unterstützt, den Bahnhof und den Hafen von Corabia.
Im Krieg in den Kolonien besetzten portugiesische Truppen die Bucht von Menasi in Deutsch-Ostafrika.
Gemäss einer Meldung der New York Times war der Amerikaner John Davidson Rockefeller der erste Mensch mit einem Vermögen von mehr als einer Milliarde Dollar.
Briefmarken sammeln - Geschichte erleben

Alle bis erschienenen Artikel zum 1. Weltkrieg sind » hier chronologisch abgelegt.



A wie Aufdruck

Durch das Bedrucken mit Worten, Text, Einzelbuchstaben oder Zeichen werden Briefmarken für einen anderen als den ursprünglichen Zweck verwendbar gemacht. Freimarken werden als Portomarken, in den Kolonien, als Gedenk- oder Wohlfahrtsmarken oder bei politischen Ereignissen verwendet. Die Farbe des Aufdrucks richtet sich nach der Grundfarbe der Urmarke, ist jedoch vorwiegend schwarz oder rot.
In der allgemeinen Sammlersprache wird auch die Änderung der Frankatur als Aufdruck bezeichnet, der richtige philatelistische Ausdruck dafür ist aber Überdruck. Es gibt auch Aufdruck und Überdruck auf derselben Briefmarke zusammen.

Hopflug - Island, Sonderflug General Balbo
1933, Hopflug, komplette Serie mit Zusatzfrankatur, auf vollständigem, geflogenem Balbo-Brief über New York nach Wien, Attest Dr. Debo. Verkauft für CHF 4.200 bei Chiani-Auktion.
Unter dem Kommando des italienischen Generals und Luftfahrtministers Italo Balbo wurden von der italienischen Luftwaffe zwischen 1928 und 1933 vier Geschwaderflüge über weite Strecken mit bis zu 71 Flugzeugen ausgeführt. Der letzte Geschwaderflug vom 1. Juli bis 12. August 1933 hatte Chicago mit der Weltausstellung zum Ziel. Er führe von Orbetello über Amsterdam, Londonderry, Reykjavik, Cartwright und Montreal nach Chicago. Der Rückflug erfolgte zwei Wochen später über New York, Shediak, Azoren und Lissabon nach Rom.
Von den angeflogenen Ländern verausgabte Island drei Sondermarken mit dem Aufdruck Hopflug Itala 1933, sowie Neufundland eine Marke mit dem Aufdruck 1933, GEN. BALBO, FLIGHT $4.50, von der es auch noch vier Exemplare mit kopfstehendem Aufdruck gibt.



inverted jenny

Die berühmteste US-amerikanische Briefmarke hat eine eigene Internet-Seite erhalten, die » Inverted Jenny. Das Auktionshaus Siegel Auction Galleries hat diese Seite, auf der umfassend über Geschichte, Geschichten und Besitzer dieser besonderen Marke berichtet wird, zusammengestellt. Erfreuen wir uns daran, auch wenn der Besitz einer solchen Marke wohl jenseits aller eigenen Möglichkeiten liegt.



Weltgeschichte auf Briefmarken

Im 2012 erschien jeden Tag ein Artikel zum Thema Weltgeschichte auf Briefmarken. Diese Serie ist abgelaufen. Da es aber immer wieder interessant ist, Briefmarken mit Geschichte oder Geschichte mit Briefmarken in Verbindung zu bringen, sind diese Artikel unter der Rubrik » Weltgeschichte auf Briefmarken zugänglich. So können alle das wichtigste Datum und den entsprechenden Artikel zur Weltgeschichte auf Briefmarken selber suchen.



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