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Liestaler Beiträge zur Post- und Aviatikgeschichte der Region Basel
Verschiedene Autoren, Herausgeber Briefmarkensammlerverein Liestal

Neben Briefmarken-Katalogen, Zeitschriften, Monographien, Auktions- und Ausstellungskatalogen gibt es in der Bibliothek der Stiftung Basler Taube auch Fachbücher, die zu einem bestimmten Anlass herausgegeben wurden, in denen meist mehrere Aufsätze zu einem bestimmten Thema zusammengefasst werden. Sie werden als Festschriften bezeichnet.

Dieses Buch enthält sieben postgeschichtlich hoch interessante Artikel:
- Einführung in das Luftpostsammeln Basel im Zeichen der frühen Luftfahrt
- Postgeschichtliche Anmerkungen zur ersten Schweizerischen Luftpost vom 9. März 1913
- Der Liestaler Flugtag und die sechs Typen der Vorläufermarken
- Oskar Bider der Bezwinger der Alpen und der Pyrenäen
- 150 Jahre Basler Taube und die Postgeschichte
- Poststempel von Liestal bis 1900

Ausführlich wird der erste Postflug der Schweiz beschrieben, wobei vielfältige Quellen herangezogen werden. Auch noch 100 Jahre nach diesem Flug kann man die Begeisterung der Bevölkerung spüren. Etwas weniger als 5'000 Poststücke wurden von Basel direkt nach Liestal befördert, heute geht es über das Briefzentrum Härkingen.

Eine kurze Biographie von Oskar Bider, der nicht nur ein begnadeter Flieger, sondern auch ein exzellenter Geschäftsmann war, folgt. Durch minutiöse Planung konnte er als erster Mensch in einem Flugzeug zuerst die Pyrenäen und dann die Alpen überqueren. Er konnte sich damals noch nicht an Luftbildern orientieren, sondern fuhr mit der Bahn die Strecken ab, um sich Landmarken einzuprägen. Der immer so exakte, selbstbeherrschte Bider lies sich am 21. Juli 1919 im angetrunkenen Zustand dazu verleiten, Flugkunststücke vorzuführen. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Flugzeug und kam beim Absturz der Maschine, 28-jährig, in Dübendorf ums Leben.

Der letzte Artikel widmet sich der Postgeschichte von Liestal: von der Helvetik, über die Zeit der Basler Wirren (1833), zu den ersten frankierten Briefen mit Rayons, Strubelis und der Sitzenden Helvetia. Abgebildet werden auch 30 Stempel, ihre Verwendungszeiten und Farben. Eine Fundgrube auch für den Heimatsammler.

Das Buch hat 94 Seiten mit vielen Abbildungen.
Wie kann ich dieses Buch bekommen? Natürlich in der Bibliothek der Stiftung Basler Taube in Basel zum lesen oder ausleihen! Oder beim Briefmarkensammler-Verein in Liestal. Es hat noch einige wenige Exemplare.
Johannes Hoffner, Vizepräsident Briefmarkensammler-Verein Baselland